Homöopathie und Psyche

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Psychologische Homöopathie

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So wie das auch für körperliche Symtpome der Fall ist, halten auch immer mehr Menschen Ausschau nach natürlicheren Heilmethoden für psychische sowie psychiatrische Erkrankungen, da eine Behandlung mit Psychopharmaka meist mit hohen Nebenwirkungen verbunden ist.

In einigen Fällen scheinen Behandlungen mit homöopathischen Mitteln auch erfolgreich möglich zu sein, insbesondere dann, wenn der homöopathisch behandelnde Arzt den Patienten sehr gut kennt und lange und ausführlich mit ihm/ihr zusammen "arbeitet" und es sich um "leichtere" psychische Probleme oder Erkrankungen handelt. So werden homöopathische Medikamente teilweise erfolgreich bei Depressionen, Angstzuständen, Phobien und weiteren psychischen Krankheiten eingesetzt

Diese Geduld aufzubringen, ist zugegebenermaßen, gerade in der Situation einer psychischen Erkrankung, nicht immer leicht - außerdem braucht es einen erfahrenen Homöopathen.

In jedem Fall aber kann oft begleitend zur Psychotherapie, als Vor- und Nachsorge, das richtige homöopathische Mittel eine große Unterstützung sein!

Eine Besonderheit der Homöopathie ist eben gerade auch, dass sie auch bei körperlichen Symtpomen immer den ganzen Menschen mit einbezieht, also auch die psychischen Aspekte. Die Homöopathie ist somit eine ganzheitliche Behandlungsmethode, die Körper, Geist und Seele als eine Einheit betrachtet, die in Balance zu bringen ist, um Gesundheit zu erfahren.
So sind teilweise z. B. auch psychische Probleme Begleiterscheinungen körperlicher Beschwerden oder umgekehrt - auch das kann in einer homöpathischen Behandlung mit einbezogen werden.

Doch ist auch absolute Vorsicht geboten, was die Behandlung, insbesondere die Selbstbehandlung bei psychischer Erkrankungen anbelangt:
Zunächst gehört jede psychische Erkrankung in die Hände eines erfahrenen Arztes oder Homöopathen, oft auch in Zusammenarbeit mit einem Facharzt.
Und: In vielen akuten oder komplizierteren Fällen kann eine schulmedizinische Behandlung helfen oder ist u. U. unumgänglich.

Hier eine Zusammenstellung der geläufigsten homöopathischen Medikamente im Zusammenhang mit psychischen und psychiatrischen Beschwerden und Erkrankungen!

 

Wirkung

Homöopathisches
Medikament

Bemerkung

 

Antidepressiv

 

 

 

Veratrum album

Besonders bei Depressionen, die nicht deutlich zum Ausdruck kommen und meist nach schweren Schicksalsschlägen auftreten.

 

Hyoscyamus

Besonders bei Depressionen, die mit starker Angst, Erregung, Misstrauen, Halluzinationen oder Verzweiflung in Verbindung stehen.

 

Cactus

Besonders bei Depressionen, die im Zusammenhang mit hormonellen Veränderungen und Belastungen bei Frauen auftreten wie z. B. während der Wechseljahre oder im Zusammenhang mit der Menstruation.

 

Aurum metallicum

Aurum metallicum ist eines der homöopathischen Medikamente, die am häufigsten und effektivsten bei vielen Formen der Depression eingesetzt werde

 

Gegen Ängste und Phobien

 

 

 

Arsenicum album

Bbesonders bei Ängsten, die in Verbindung mit Ruhelosigkeit, Gereiztheit und Erschöpfung auftreten. Achtung: hochgiftig – keine Selbstmedikation!

 

Calcium carbonicum

besonders gute Auswirkungen bei Ängsten, die in Verbindung mit einer pessimistischen Einstellung, Mutlosigkeit oder Erschöpfung zusammen hängen, sowie bei Überlastung und Überarbeitung und Entscheidungsschwierigkeiten.

 

Natrium chloratum

Besonders bei Ängsten, deren Hauptursache in Kummer oder Sorgen zu suchen ist oder die durch besondere Konflikte oder erhöhten Stress verursacht wurden. Besonderes Merkmal dieser Art von Ängsten ist, dass sie meist vormittags gegen 10-11 Uhr besonders stark auftreten und oft auch im Zusammenhang mit Depressionen stehen.

 

Phosphorus

Besonders bei Ängsten, die durch ein geschwächtes Nervensystem hervorgerufen werden, also hauptsächlich nervös bedingt sind, bei Ängsten vor Dunkelheit, mit denen meist auch Schlafstörungen verbunden sind, und bei Ängsten, die durch eine starke psychische Erregung

 

Aconitum napellus

Zur Behandlung verschiedener Ängste sehr gut geeignet (siehe oben) und hat besonders gute Auswirkungen bei Ängsten, die sehr groß, meist überdimensional sind, plötzlich und unerwartet auftreten und auch ebenso schnell wieder vergehen können, bei Ängsten in Verbindung mit Herzklopfen und Blutandrang, Ängsten, die in Zusammenhang mit großer Unruhe auftreten, besonders auch lähmende Ängste mit Angstanfälle.

 

Argentum nitricum

Besonders bei jeder Art von Ängsten, deren Ursache in mangelndem Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein zu suchen sind und deren körperlichen Begleiterscheinungen wie z. B. Schwindel, Herzrasen, Kopfschmerzen etc. So hilft Argentum nitricum z. B. bei Prüfungsängsten, irrationalen Ängsten, Platzangst etc.

 

Lachesis

Vor allem als homöopathisch wirksames Mittel für Frauen. Hat besonders gute Auswirkungen bei allen heftigen, impulsiven Ängsten, die durch eine starke Überempfindlichkeit auf emotionaler Ebene, Eifersucht oder starkes Misstrauen ausgelöst wurden. Oft verfügt die Person, die auf Lachesis ansprechen, über eine besonders hohe Intelligenz.Achtung: hochgiftig – keine Selbstmedikation!

 

Veratrum album

Besonders bei allen Ängsten, die in Zusammenhang mit der gesellschaftlichen Stellung stehen und damit verbunden sind, diese zu verlieren – so zum Beispiel die Angst vor Armut, Angst davor, überfallen oder bestohlen zu werden oder die Angst vor einer unheilbaren Krankheit, sowie Ängsten, die mit einer tiefen Unruhe verbunden sind.

 

Als Beruhigungsmittel

 

 

 

Coffea

Besonders bei Nervosität, die in Verbindung mit Zittern, innerer Unruhe oder Kopfschmerzen auftritt, bei Schlafstörungen, die nervös bedingt sind oder die auch in Zusammenhang mit psychosomatischen Herz- und Kreislaufproblemen stehen.

 

Zinkum metallicum

Besonders bei Nervosität und nervöser Unruhe, die in Verbindung mit Zittern und Zuckungen steht, insbesondere mit dem „Restless-legs“-Syndrom (unruhige Füße, Beine oder auch Arme) oder Kopfdruck, sowie bei nervöser Überempfindlichkeit und Ängsten vor Dunkelheit.

 

Ignatia

Besonders gute Auswirkungen auf Menschen, die von Natur aus zu Nervosität neigen z. B. aufgrund von Überempfindlichkeiten auf Geräusche oder Licht, die oft gereizt sind und darauf mit Zorn und Reue reagieren oder bei denen die Nervosität zusätzlich mit Rückenschmerzen oder Herz-Kreislauf-Problemen verbunden ist.

 

Phosphorus

Eignet sich besonders gut für Frauen und wird als Beruhigungsmittel häufig und erfolgreich eingesetzt bei Gereiztheit, die hauptsächlich nervlich bedingt ist. Häufig treten die Beschwerden im Zusammenhang mit Symptomen auf wie depressiver Verstimmung, zusätzlichen Herzbeschwerden oder Sehstörungen, Druckempfinden im Kopf oder Mangel an Appetit

 

Als Schlafmittel

 

 

 

Coffea

Besonders bei Schlafstörungen, die in Verbindung mit Nervosität, mit Zittern, innerer Unruhe oder Kopfschmerzen verbunden ist oder die auch in Zusammenhang mit psychosomatischen Herz- und Kreislaufproblemen stehen.

 

Pulsatilla

Besonders ganz allgemein bei Frauen, die aus verschiedenen Gründen unter Schlafstörungen leiden- z. B. in Verbindung mit hormonellen Problemen wie z. B. während der Wechseljahre, der Pubertät, oder die in Zusammenhang mit Müdigkeit nach fettem Essen auftreten.

 

Nux vomica

Besonders bei stressbedingten Schlafstörungen, die z. B. durch Überarbeitung, Überaktivität, Nervosität oder erhöhtem Alkohol, Kaffee  oder Nikotinkonsum verursacht wurden oder bedingt durch ein Völlegefühl im Magen oder nächtliche Kreuzschmerzen.

 

Argentum nitricum

Besonders bei Schlafstörungen, die stressbedingt sind oder durch Überforderung verursacht werden.

 

Gelsemium sempervirens

Häufig verschriebenes und bewährtes Mittel bei Schlafstörungen, die verursacht werden durch Liebeskummer, allgemein durch Kummer oder Sorgen. Auch wer sich überarbeitet oder überanstrengt hat und deswegen schwer in den Schlaf findet, kann von Gelsemium-Globuli profitieren.

 

 Bachblütentherapie

Der englische Arzt Dr. Edward Bach (1886 - 1936) hat die bekannte Bachblütentherapie basierend auf 38 Blütenessenzen 38 zur Behandlung von „38 disharmonischen Seelenzustände der menschlichen Natur“ entwickelt.Die Bachblütentherapie ist also eine alternativmedizinisches oder ergänzendes Verfahren zur Behandlung seelischer und psychischer Disharmonien.
Gerade in Verbindung mit einer homöopathischen Behandlung können mit einer ergänzenden Behandlung mit Bach-Blüten oft sehr gute Ergebnisse erzielt werden.Auf der Suche nach alternativen Heilweisen hat Dr. Edward Bach auch die Homöopathie eingehend studiert und basieren auf deren Erkenntnissen auch seine Bachblütentherapie entwickelt. Der wichtigste Unterschied zwischen den beiden Therapien beruht darauf, dass die Homöopathie auf einer körperlichen Diagnose und Behandlung baisert, die Bachblüthentherapie die psychisch-seelische Ebene diagnostiziert und behandelt.Die Essenzen der Bachblüthen-Therapie sind reine Pflanzenessenzen, die zur Anwendung zwar auch verdünnt werden, jedoch nicht potenziert, d.h, nicht verschüttelt weren. Mineralische, tierische und vor allem giftige Substanzen werden in der Bachblüthen-Therapie nicht verwendet.Im Folgenden einige Buchtipps und Links zur Bachblüten-Therapie.In keinem Fall ersetzt eine Behandlung mit Bachblüten einen Besuch und eine Behandlung beim Facharzt, es wird hier lediglich eine Übersicht der möglichen alternativen Heilmethoden gegeben.

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